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Jasper Näbig ist Kreis-Hallenmeister

Fünfzehn Athleten der LG Mörfelden-Walldorf nahmen an den Kreis-Hallenmeisterschaften in Groß-Gerau teil. Da die große Sporthalle in Rüsselsheim nicht zur Verfügung stand, wurden in der kleineren Halle in Groß-Gerau lediglich Laufwettbewerbe als Mehrkampf durchgeführt. Dabei absolvierten die Jahrgänge der U14 – U20 zweimal 30m, eine Laufrunde und je nach Alter noch einen 4- oder 6-Runden-Lauf, die U12 lief einmal 30m flach, einmal 30m über Bananenkisten und 4 Runden. Die erreichten Plätze in jeder Disziplin wurden anschließend addiert, um den Sieger bzw. die Siegerin zu ermitteln.
In der weiblichen Jugend U18 gewann Juliane Büchsel beide 30m-Läufen und den Eine-Runde-Lauf, beim 6-Runden-Lauf belegte sie den sechsten Platz, was ihr in der Gesamtwertung den sehr guten zweiten Platz bescherte.
Ein starkes Team aus Mörfelden-Walldorf trat in der U12 an. Hier gewann Jasper Näbig vor Thage Wagenknecht in der Altersklasse M10. Vor allem auf der 30m-Strecke waren beide besonders erfolgreich. Auch Felix Kersting hätte gute Chancen auf den Titel gehabt, gewann er doch beide 30m-Läufe. Den 4-Runden-Lauf konnte er krankheitsbedingt leider nicht antreten. Die Staffeln bildeten auch stimmungstechnisch den krönenden Abschluss des Wettkampfes. Die Athleten der LG Mörfelden-Walldorf mobilisierten noch einmal alle Kräfte, um zu einem tollen Staffelergebnis zu gelangen. Auch die Eltern präsentierten sich erneut als tolle Unterstützung und feuerten ihre Kinder aufgeregt und lautstark an.

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Drei Athleten beim Ganghoferlauf in Leutasch

Bei perfekten Schneebedingungen fiel der Startschuss zum 46. Ganghoferlauf im schönen Leutaschtal.
Der Ganghoferlauf gilt als ältester und größter Skilanglauf in Tirol sowie als absolutes Top Highlight der Olympiaregion Seefeld und begeistert Jahr für Jahr mehr als tausend Teilnehmer mit herrlichen Streckenführungen durch das Leutaschtal.
Drei Athleten der SKV Mörfelden waren mit am Start. Rudi Doetsch freute sich über den 2. Platz in seiner Altersklasse über 25 km im klassischen Langlaufwettbewerb.
Julia Hormel und Andi Reisner kamen nach 20 km Skating glücklich ins Ziel:  „Die Skating Ski liefen wie von allein, durch den optimalen ´Wachsservice´ durch das Serviceteam von Rudi und Franz“. Die Athleten dankten auch ihren Fans an der Strecke - der Jubel erleichterte das Überwinden der steilen Anstiege.
Die Sportler freuen sich schon auf das nächste Jahr, wenn die Gemeinde Leutasch zum internationalen Ganghoferlauf einlädt. 

von links: Julia Hormel, Rudi Dötsch, Andi Reisner, Franz Haberzettl

DM über 50km in Berlin

Elmar Sistermanns (rechts) und Herbert Adams waren bei den Deutschen Meisterschaften über 50 KM in Berlin am 5. März. Elmar kam mit 3:49:54 Std. als 8. der M50 ins Ziel und Herbert belegte den 3. Platz in M60 mit 4:07:03 Std.

Hier der Bericht von Elmar:
Berlin 50k hörte sich cool an. Dazu noch als einmalige Veranstaltung geplant um die 50k DUV DM durchzuführen. Also hatte ich mich schon relativ früh letztes Jahr angemeldet.
Letzten Mittwoch kam dann die Nachricht das der Lauf wegen einem Risikofußballspiel vom Olympiapark in den Plänterwald verlegt wird. Ich fand es eine sensationelle Leistung den Lauf kurzfristig zu verlegen, statt abzusagen.
Freitag Nachmittag sind wir dann staufrei nach Berlin gefahren, wann gibt es das schon mal. Das Wochenende konnte nur noch gut werden. Schnell die Startnummer geholt, im Hotel eingecheckt und zum carbo loading nach Falkensee.
Nach einem ordentlichen Frühstück mit viel Kaffee ging nach einer knappen 1/2h durch Berlin zum Plänterwald. Hier waren auch schon Herbert und Elli. Irgendwie vertrieben wir uns die Zeit bis zum Start um 10.00 Uhr. Ich fand es ziemlich kalt im Wald und es wirkte alles etwas provisorisch. Aber es hat funktioniert.
Mein Plan war mal mit 4:40 loszulaufen und dann einfach sehen wie lange das gut geht. Je nachdem wie sich das entwickelt am Ende nicht über 4:10h, besser unter 4h und wenn es super läuft schneller als in Rodgau. Auf der ersten 5 KM-Runde lief es gut, auf der zweiten auch. Dann fiel mir auf, dass der Garmin die Spitzkehre und das Trailstück im Wald nicht mag. Mir fehlten auf jeder Runde ca. 60m. Also war ich zu schnell. Andererseits lief es locker, zwar kein small talk Tempo, aber ok. 4:36 laut Kopfrechner, 4:40 nach Forerunner. Auf der 3. Runde kam sogar mal die Sonne raus. Ansonsten war es mir zu kalt, trotz langem Unterhemd fror ich auf dem Stück am Wasser. Jede Runde ein halber Becher Tee und irgendwann auch noch High5. So lief es Runde um Runde. Im Großen und Ganzen ziemlich entspannt. Aber anders geht es ja auch nicht, 50k sind lang.
Ende der 8. Runde merkte ich die ersten Anzeichen für einen Krampf und lief vorsichtiger und kontrollierter, aber weiter schnell. Keine Sprünge mehr über die Bordsteine, Wurzeln und beim Überrunden, lieber alles ein bißchen sanfter. Trotzdem, Marathondurchgang bei 3:13 - saugeil. Meine Zuversicht stieg wieder. Bei km 46 errechne ich bei gleichbleibendem Tempo 3:50. Aber ich haderte ja auch mit dem Krampf. Bei km 47 sagte der Kopf, hau rein und Du schaffst eine 3:49. Unrealistisch, keine Chance waren die ersten Gedanken und halten die Haxen nicht aus. Bei km 48, waren noch 8:30min Zeit um unter 3:50 zu bleiben. Dann ging es los, wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Ein nicht endend wollender Schlussspurt über das Trailstück im Wald, die kurze Straße runter, ums Eck und dann in weiter Ferne das Ziel. Dann waren es geschätzt noch 700m immer gerade aus. Und die Uhr lief und lief. Ich wollte dann diese 3:49. Und nur noch 400, 200, nur noch ein paar Meter irgendwie hatte es geklappt, völlig außer Atem lief ich durchs Ziel. 49:54 Strike!!

Herbert kam dann auch kurz nach 4h ins Ziel und wird noch 3. in der M60. Er war damit wieder wie in 2015 auf dem Treppchen.
Nach KM 30 hatte er den dritten Platz übernommen und nicht mehr losgelassen.


Der Lauf hat Spaß gemacht, war zum Ende anstrengend, aber ok. Unter 3:50 hätte ich nie für möglich gehalten.
Aus heutiger Sicht, war es das mit schnellen 50KM Läufen. Ich denke das ist so ziemlich an der Grenze zu dem was für mich ohne strukturiertes Training möglich ist. Und jünger werden wir ja auch nicht.
Außerdem, neue Ziele braucht der Mensch.

Erfolgreiche Wettkämpfe

Am Sonntag den 31 Januar ging es für 19 Athleten der LG Mörfelden-Walldorf nach Trebur zum Kreiscrosslauf. Bei grauem Himmel und kühlen Temperaturen konnte David Kiss (M10) sich in seiner Altersklasse den Kreismeistertitel sichern. Für die 700m lange Strecke benötigte er 2:38min und war damit 10s schneller als der Zweitplatzierte. Sein Vereinskollege Jasper Näbig wurde in derselben Altersklasse Dritter. Matilda Mende (W10) und Svea Näbig (W8) wurden beide Vizekreismeister in ihren Altersklassen. Zusammen mit Anna und Lea Campagna landete Svea in der Mannschaftswertung auf dem zweiten Platz. Auch die Mannschaft der männlichen U12, bestehend aus David Kiss, Jasper Näbig und Ben Mertingk, konnte sich den zweiten Platz sichern.

Bei den Athleten der U16 verlängerte sich die Strecke auf 2800m. Fabian Prasse wurde in seiner Altersklasse Vizekreismeister, Lilli Schmidt und Thalina Fuchs landeten bei der weiblichen U16 auf dem zweiten und dritten Platz. Auch dieses Jahr bot der Veranstalter wieder einen Sprintcross für die Männer- und Frauenaltersklasse an. Alexander Pick zeigte, dass ihn die langen Einheiten im Winter in eine gute Position für kommende Aufgaben im Sommer gebracht haben. Über die 700m Crossdistanz verbesserte er sein Ergebnis aus dem Vorjahr um herausragende 11 Sekunden und landete damit auf dem dritten Platz in der Kreiswertung.

Samstags starteten Philipp Cezanne und Jens-Philipp Engelmann bei den offenen Kreishallenmeisterschaften vom Hochtaunus und Main-Taunus-Kreis. Philipp ging hier in den Disziplinen 60m Hürden und Hochsprung an den Start. Die Hürden absolvierte Philipp in soliden 9,00 Sekunden und ist damit bestens für die längeren Hürdendistanzen im Sommer gewappnet. Einen Sahnetag erwischte der Student im Hochsprung. Mit 1,82m stellte er eine neue Bestleistung auf und deutete über 1,85m an, dass es im Sommer hoch hinausgehen kann. Im Kugelstoßen konnte Jens zu alter Konstanz zurückfinden. Jeder gültige Stoß landete über 13m und der weiteste wurde mit 13,56m gemessen. Das bedeutete Platz 2 und einen durchweg zufriedenen Athleten.

Ebenfalls am Sonntag standen für Juliane Büchsel die Süddeutschen U18 Hallenmeisterschaften über 60m auf dem Programm. Im Glaspalast in Sindelfingen hat die junge Athletin leider den Start ein wenig verschlafen, was eine neue Bestleistung verhinderte. Dennoch war Juliane mit ihrer Zeit von 8,33s glücklich, auch wenn diese nicht zum Weiterkommen gereicht hat. Es sind wichtige Erfahrungen, die bei solchen Wettkämpfen gesammelt werden.

 

Alle Ergebnisse des Kreiscrosslaufs im Überblick:

W8: Svea Näbig (3:09min, 2. Platz), Noemi Kiss (3:29min, 5. Platz)

M9: Jim Mertingk (3:26min, 8. Platz)

W9: Anna Campagna (3:08min, 4. Platz), Lena Campagna (3:12, 5. Platz)

M10: David Kiss (2:38min, 1. Platz), Jasper Näbig (2:49min, 3. Platz), Jeremy Kesting (2:59min, 4. Platz), Felix Kersting (3:04min, 5. Platz), Thage Wagenknecht (3:09min, 6. Platz), Sam Rebner (3:26min, 8. Platz)

W10: Matilda Mende (2:58min, 2. Platz)

M11: Ben Mertingk (2:55min, 5. Platz), Titus Fink (3:00min, 6. Platz), Laurin Barja Dominguez (3:22min, 7. Platz)

W14: Lilli Schmidt (17:06min, 2. Platz), Thalina Fuchs (17:07min, 3. Platz)

M15: Fabian Prasse (16:52min, 2. Platz)

Männer: Alexander Pick (2:09, 3. Platz)

Erneut gute Ergebnisse bei Hessischen Meisterschaften

Nach den Hessischen Meisterschaften der Aktiven und der U18 in Frankfurt Kalbach fanden am Wochenende des 23 und 24 Januars die hessischen Winterwurf- der Aktiven und Hallenmeisterschaften der U20 statt.
In der Wurfanlange im Frankfurter Stadtteil Niederrad ging Jens-Philipp Engelmann für die LG Mörfelden-Walldorf an den Start. Der ehemalige Mehrkämpfer stellte sich den Spezialisten im Diskus- und Speerwurf und musste sich dabei keineswegs verstecken. Im Diskuswurf konnte er direkt im ersten Versuch seine Tagesbestweite von 42,97m erreichen und musste sich lediglich dem aktuellen Hessenmeister aus dem Sommer Sebastian Dietl geschlagen geben. „Platz 2 ist überragend. Diese Weite habe ich noch nie so früh geworfen. Das macht natürlich Lust auf den Sommer!“, so Engelmann. Im Speerwurf lief es zunächst gar nicht rund für den 27-Jährigen. Die ersten drei Versuche landeten alle bei ca. 45m, womit sich Jens im hinteren Feld der Teilnehmer aufhielt. Im vierten Versuch konnte er seine Leistung auf 50,46m steigern und zeigte schließlich eindrucksvoll im fünften Durchgang, dass er das Speerwerfen noch nicht ganz verlernt hat. Er steigerte sich auf 57,02m, was Platz drei und einem neuen Vereinsrekord für die LG bedeutete. „Das war vor allem für den Kopf wichtig. Da ist die Platzierung schon zweitrangig. Ich bin total froh, aber auch überrascht, dass ich diese Weite erzielen konnte. Die Vorbereitung lief nicht ganz so wie erhofft“, resümierte Jens.
Die Hallenmeisterschaften fanden in der August-Schärttner-Halle in Hanau statt. Hier gingen Jule Büchsel, die eigentlich noch der Altersklasse U18 angehört und der 17 Jahre alte Jonathan Wirths an den Start.
Juliane zeigte im Vorlauf, welches Potenzial in ihr steckt und verbesserte ihre Bestleistung (8,36s) auf 8,30s, was ihr einen Platz im B-Finale verschaffte. Dieses lief dann leider nicht ganz nach Plan und sie erreichte das Ziel mit 8,41s als sechste, was insgesamt Platz 11 bedeutete. Nächstes Wochenende geht es dann für die junge Athletin nach Sindelfingen, wo sie sich bei den Süddeutschen Meisterschaften der U18 über 60m messen wird.
Jonathan Wirths startete gleich in drei Disziplinen. Über 60m verschlief er etwas den Start, sodass er knapp an seiner Bestzeit (7,60s) vorbei schrammte und die Zwischenläufe verpasste. Besser lief da schon der Dreisprung für ihn. Obwohl es ein kleines Experiment war, da nach der letzten Saison das Sprungbein gewechselt wurde und dies noch nicht unter Wettkampfbedingungen trainiert wurde, steigerte sich Jonathan von Sprung zu Sprung und er konnte nah an seine Bestleistung heranspringen. Mit 11,71m landete er auf einen guten siebten Platz. Ebenfalls ein Top 8 Ergebnis erreichte Jonathan im Hochsprung. Dieser Wettkampf lief allerdings alles andere als Optimal für den Mörfelder. Bereits über die Anfangshöhe von 1,65m floppte er erst im dritten Versuch. Ebenso brauchte er alle drei Versuche über 1,70m. Doch obwohl die Probleme im Anlauf deutlich erkennbar waren, kämpfte sich Jonathan in den Wettkampf und übersprang noch die 1,74m, was nahe an seine Bestleistung von 1,75m heranreichte. Erst bei 1,78m fiel die Latte dreimal, sodass ein solider achter Platz zu Buche stand. „Im Sommer sollen die 1,80m auf jeden Fall übersprungen werden!“, sagt Jonathan mit Blick auf die ab Mai beginnende Freiluftsaison.

                                      

Nächste Veranstaltung

 9. September

10 km Herbstlauf

Terminkalender
29.06. 18:30 Uhr - Jugend/Aktive ab 16 Jahre
30.06. 17:30 Uhr - Jugend von 11 bis 15 Jahre
01.07. 16:00 Uhr - Nordic-Walking
03.07. 18:00 Uhr - Jugend/Aktive ab 16 Jahre
04.07. 18:00 Uhr - Jugend von 11 bis 15 Jahre
Sponsoren
Sponsoren der LG Mörfelden-Walldorf Sponsoren der LG Mörfelden-Walldorf