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Hallenmarathon in Geisingen am 12.2.2017

Gut unterwegs war Elmar bei seinem zweiten Hallenmarathon in Pfohren. Schicke Halle, gute Stimmung und eine Superzeit: 3:05:12 Std.! 25 Stadionrunden sind schon viele, aber es geht noch viel mehr ....

Hier Elmars Bericht:

Nachdem ich im letzten Jahr den Bericht über den 1. Hallenmarathon in Geisingen entdeckt habe, war klar, dass ich da mal laufen möchte.
Ungewöhnliche Läufe sind meins. Nachdem die Anmeldung geöffnet war, habe ich mich fix angemeldet da es nur 50 Startplätze gibt. Mehr macht in einer Halle auch wirklich keinen Sinn.
Freitags sind wir dann für einen Wochenendausflug Richtung Bodensee aufgebrochen. Den Samstag haben wir im Hegau und im oberen Donautal mit Sightseeing verbracht. Kein Stress sondern Urlaub.
 
Sonntagmorgen dann zeitig zum Start in die Halle. 8.45 Uhr ist für einen Marathon schon recht früh. In der Halle ging es ziemlich beschaulich zu. Bei solchen „special events“ sind ja doch viele bekannte Gesichter am Start. Ein Marathon macht die nicht mehr nervös. Kaffee trinken, Startnummernausgabe, Plaudern und dann entspannt zum Start. Bei der Vermessung der Strecke hat sich ergeben, dass die Bahn keine 200m lang ist und pro Runde 60cm fehlen. Der Start wurde also eine 3/4 Runde verschoben. Nachdem der Sprecher das erklärt hat, setzt sich das Läufervolk in Bewegung und wanderte gemütlich zum neuen Start. Kurz runter zählen und dann ertönte der Startschuss und los ging es. Im Gegensatz zu Senftenberg war das hier in Pfohren eine Inliner-Halle in Privatbesitz und die ist top in Schuss. Die Kurven sind nur mäßig überhöht, die Strecke ist tadellos betoniert und die Halle hatte mit ca. 10 Grad eine optimale Temperatur. Was in einer Halle funktionierte das GPS nicht, somit fehlte die aktuelle Pace. Auch die Rundenanzeige war eher suboptimal, wenn ich mich in den 211 Runden 10 mal entdeckt hatte, war das viel. Devise war also, erst mal loslaufen und sehen wie es so geht. Wenn ich meine Distanz mal auf der Anzeigetafel entdeckte und im Kopf das Tempo überschlug landete ich bei ca. 4:30. Nach der Erfahrung in Rodgau vor 2 Wochen wars ein bisschen schnell. Die Runden flogen nur so dahin, ab und an wechselte ich mal ein paar Worte mit anderen Läufern, ansonsten unterhielt uns die Musik und der Sprecher in der Halle.
 
 
unterwegs und beide Beine in der Luft ...
 
Die Halbmarathonmarke passierte ich bei ca. 1:36. Das war erfreulich, sah nach unter 3:15 aus. Ich fand es ungewohnt einfach nach Gefühl zu laufen, im Technikzeitalter wissen wir sonst immer wie schnell und wo wir gerade sind. Aber es war eine nette Erfahrung. Ungefähr zwischen Kilometer 30 und 40 sah ich mich nicht einmal auf der Anzeigetafel, hatte also auch keine Möglichkeit meine aktuelle Distanz und mein Tempo zu bestimmen. Außerdem zwickte wieder der linke Oberschenkel. Aber es lief weiter, die 3:15 sollte drin sein wenn nichts unvorhergesehenes passierte. Auf der Runde 199 entdeckte ich mich dann mal wieder auf der Tafel und war positiv überrascht. Das sah doch prima aus, deutlich unter 3:10. Die zweite Hälfte war noch schneller als ich es vermutet hatte. Und kurz danach zeigte mir der Mann am Ziel die 5 Finger für die letzten 5 Runden. 4, 3, 2, 1 und dann wars das. Bei 3:05:11 blieb die Uhr stehen. Negativer Split, Bingo alles richtig gemacht.
Erstaunlich wie fix ich laufen konnte, ohne zu wissen dass ich es machte. Mit funktionierender Uhr wäre ich den Marathon jedenfalls nicht so schnell angegangen. Es war wieder mal eine spannende Erfahrung.
Neue PB, Gesamt 6. und erster der M50. 
 

"So sehen Sieger aus!"

 

Erfolgreiche Südhessische Meisterschaften für LG Athleten

In Rimbach fand am 25.09.2016 einer der letzten Stadionwettkämpfe der Saison 2016 statt. Die LG Mörfelden Walldorf reiste mit 4 Athleten/-innen an, die Südhessischen Meisterschaften im Mehrkampf zu bestreiten.
In der Altersklasse U12 starteten Jasper Näbig, Laurin Barja Dominguez und Matilda Mende jeweils im Vierkampf. Mit tollen 3,78 m im Weitsprung und 1,20m im Hochsprung (jeweils persönliche Bestleistung), sowie 8,65s Sekunden auf 50m und 28,50m im Ballwurf belegte Jasper in seiner Wertung der M10 den 6. Platz. Laurin platzierte sich in einem großen Starterfeld auf dem 9. Platz mit folgenden, sehr guten Leistungen: 8,42s (50m), 3,64m (Weitsprung; persönliche Bestleistung), 1,12m (Hochsprung; persönliche Bestleistung), 40,50m (Ballwurf; persönliche Bestleistung). In einem ebenfalls großen und starken Starterfeld behauptete sich Matilda und belegte eine souveränen 3. Platz. Auch sie zeigte mehrere Bestleistungen und bewies wie auch die Jungen zuvor, dass die Athleten der LG auch gegen Ende der Saison noch fit sind! Sie sprintete 50m in 8,36s, sprang 3,78m weit (persönliche Bestleistung, schleuderte den Ball auf 24,50m (persönliche Bestleistung) und sprang 1,12m hoch (persönliche Bestleistung).
Bei der männlichen Jugend U20 ging Jonathan Wirths an den Start. Er krönte seine bereits sehr erfolgreiche Saison mit dem Sieg im Fünfkampf. Ausschlaggebend für Platz 1 war seine Paradedisziplin Hochsprung, wo er zum zweiten Mal in seiner Karriere die 1,80m überquerte und letztlich mit übersprungenen 1,82m viele Punkte für den Mehrkampf sammelte und die Konkurrenz distanzierte. Nach dem 400m Lauf stand dann fest, dass er den Tagessieg mit knapp 30 Punkten Vorsprung nach Hause brachte.
Die weiteren Ergebnisse von Jonathan: 12,29s/100m - 5,64m/ Weitsprung- 8,02m/ Kugel und 58,12s/ 400m.


DM 100 KM in Leipzig

Erfolg bei 100 KM-Meisterschaften in Leipzig

Lange nicht passiert, die LG-Langläufer freuen sich über die Plätze 1 und 2 bei den hessischen Meisterschaften.
Am letzten Samstag (20.8.) starteten Elmar Sistermanns und Herbert Adams bei den Deutschen Meisterschaften über 100 Kilometer in Leipzig. Beide erzielten hervorragende Platzierungen mit sehr guten Zeiten. Gestartet wurde um 6.00 Uhr auf einem zehnmal zu durchlaufenden Rundkurs um den Auensee. War es zu Beginn bewölkt, wurde es im Laufe des Vormittag sonnig und heiß. Beide Läufer gingen das Rennen besonnen und den Witterungsverhältnissen angepasst an. Das zahlte sich dann der bei aufkommenden Wärme vorteilhaft aus, denn fast ein Drittel der Läufer zollten ihrem hohen Anfangstempo Tribut und mussten im Verlauf des Rennens aussteigen. Das Rennen hatte am Ende nur 104 Zieleinläufer. Elmar Sistermanns beendete das gut eingeteilte Rennen mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 9:09:52 Stunden als 26. im Gesamtfeld und als 5. in seiner Altersklasse M50. Die anvisierte Zeit unter zehn Stunden war deutlich unterboten. Herbert Adams stand dieser Leistung nicht nach. Auch er kam bei seinem ersten 100er unter die Zehnstundenmarke. Nach 9:47:20 Stunden erreichte er strahlend als 39. im Gesamtfeld und 4. in der Altersklasse M60 das Ziel. Bei den im Rahmen des Laufes ausgetragenen hessischen 100-KM-Meisterschaften wurden im ausgedünnten Teilnehmerfeld die Plätze 1 und 2 bei den Herren belegt.

Herbert Adams beim Einlauf - nach 100 KM!

 

Auch nach 100 Kilometern kann Herbert noch lachen.

Und Elmar berichtet über den Lauf:

Ich wollte ja auch mal 100km unter 10h laufen. Bei einem der schicken Landschaftsläufe erschien mir das aber etwas schwierig. Nach dem ich letztes Jahr die Seiten der DUV nach was passendem durchsucht habe, viel die Wahl auf Leipzig. Bisschen blöd ist der Termin im August, ich kann mich noch gut an die Temperaturen beim TU und Mauerweglauf letzts Jahr erinnern. Dafür auf der Habenseite, flach und ein Rundkurs. Das hat für mich als Selbstorganisierer den Vorteil das ich nichts rumschleppen muss. 

Die letzten 2 Wochen haben wir uns eine Polenrundreise gegönnt und sind über Stargard, Danzig, Warschau und Posen angereist. Donnerstag Abend waren wir dann in Leipzig und haben uns dann die Stadt angesehen und Freitag Abend noch kurz die Startnummer abgeholt. 

Start ist in Leipzig um 6, das heißt früh aufstehen. Als um 4 mein Handywecker kingelt höre ich als erstes den Regen draußen. Mist, das brauch ich auch nicht. Halb fünf treffe ich mich mit Herbert am Auto und wir fahren die kurze Strecke zur August-Bebel-Kampfbahn, dem lokalen Stadion. Geiler Name. Dort gibt es Für 5 € Frühstück. Ich gönne mir reichlich Kaffee und ein paar Brötchen. Da es lustig weiter regnet bleiben wir bis kurz vor dem Start im Vereinsheim. 

Auf dem Weg zum Start stelle ich noch meine Tasche zwischen die vielen Pavillions der großen Vereine. Ein paar Gels, Salztabletten, Sonnenbrille, Kappe, trockene Schuhe und was man sonst noch so brauchen könnte. Alles da.
Nach dem Start sortiert sich das Feld wie üblich und während der ersten Runde findet jeder sein Plätzchen in der langen Reihe der Läufer. Langsam wird es heller und es hört auf zu regnen. Die ersten 10 beende ich in 53min. Das ist im Soll. Ich habe mir mal wieder vorgenommen, die ersten Kilometer schneller zu laufen. Wenn es dann auf die angesagten 30 Grad zu geht ist dann noch Puffer für Gehpausen. 

So ein Rundenkurs ist ja ziemlich langweilig, aber für PB-Läufe doch prima geeignet. 53, 52, 51, 52 und wieder 51min. Läuft prima, nette Leute zum Quatschen dabei. Alles Recht entspannt. Ab ca. 10 Uhr hat die Sonne dann aber die Oberhand und es wird deutlich wärmer. Die 6. Runde nutze ich ein für mich den neuen Temperaturen angepasstes Tempo zu finden. Das klappt ganz gut. Andere Läufer und Läuferinnen rennen allerdings weiter als hätte sich nichts geändert. Auch erfahrene Ultras laufen teilweise als gäbe es kein Morgen. Entsprechend lang ist die DNF-Liste. Ich kann da echt nur den Kopf schütteln. Besonders die Abschnitte am Auensee und zwischen Stadion und Wald liegen in der prallen Sonne. Das muss man doch merken.

Mein Zeitpuffer aus den ersten Runden ist reichlich und mit noch 4 58er Runden komme ich dann ohne Gehpausen ganz gut durch. Ziel erreicht, unter 10h geblieben. 
Der Lauf ist routiniert und gut organisiert, aber kein landschaftlicher Leckerbissen. Wer mal schnelle Hundert laufen will ist aber hier gut aufgehoben.

Und nach Lauf war es auch noch lustig - noch besser als bei den Diskuswerfern.

Langläufer Juli 2016

Sieben LG-Läufer beim 40. Volkswaldlauf der TGS-Hausen

Am letzten Juliwochenende waren sehr lange nicht gehabte sieben Läufer der LG Mörfelden-Walldorf beim 40. Hausener Volks-Waldlauf am Start. Die Veranstalter der TGS Hausen konnten bei ihrer top-organisierten Jubiläumsveranstaltung mehr als 1000 Teilnehmer über verschiedene Distanzen begrüßen.

Pünktlich um 8.30 Uhr gingen die Halbmarathonläufer bei hervorragenden sommerlichen, wirklich kühl war es nicht, Laufbedingungen auf die Strecke. Für die LG waren hier drei Läufer dabei. Manuela Hohmeister und Stefanie Marx hatten sich nach samstäglichen 30 KM für ihre Marathonvorbereitung einen gemeinsamen ambitionierten Trainingslauf vorgenommen und setzten dies auch außerordentlich erfolgreich um. Stefani Marx erlief sich 1:50:45 Std. einen 3. Platz in ihrer Altersklasse W35, Manuela Hohmeister kam mit 1:50:46 Std. auf den 5. Platz in der Altersklasse W45. Im Gesamtfeld der 300 Teilnehmer waren es die Ränge 162 und 164. Gerhard Becker als Dritter im Bunde hatte die Damen lange im Blick und kam nur kurz danach mit für ihn unerwartet guten 1:53:58 Std. hochzufrieden ins Ziel. Platz 4 in der Altersklasse M60 und Rang 188 im Gesamtfeld waren die Ergebnisse. Vier LG-Läufer gingen über die 10 KM an den Start. Hier war Ultra-Mann Elmar Sistermanns der schnellste LG-Läufer. In richtig flotten 41:17 Minuten erkämpfte er sich den 7. Platz in der Altersklasse M50 und Rang 35 im Gesamtfeld der 493 Teilnehmer. Thomas Klusmann folgte trotz Sportabzeichenblessuren in guten 43:52 Minuten als Siebter in der Altersklasse M30 und Rang 78 im Gesamtfeld. Auch Robert Faust blieb mit 44:49 Minuten sicher unter der 45-Minutenmarke. Der 11. Platz in der Altersklasse M35 und Rang 92 im Gesamtfeld waren die Resultate. Vierter im Bunde war Helke Hensen. Mit 49:37 Minuten blieb er mit Erinnerung an viel bessere Zeiten noch einmal unter 50 Minuten. Platz 5 in der Altersklasse M65 und Rang 168 im Gesamtfeld waren die Platzierungen. Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass Elmar und Robert schon 30 KM mit dem Rad zur Veranstaltung in den Beinen hatten. Und das Zurück war auch noch zu bewältigen.

Erfreulich war es für die LG-Läufer auch, dass die Kilometer für die Mannschaftswertung zusammen kamen. In der Mannschaftswertung über 100 KM gab es mit 8:23:04 Stunden einen richtig guten 8. Platz. 

Die Sieben vor dem Rennen. Zeit für neue Trikots?

 

Jonathan Wirths springt zu zweimal Bronze

Am ersten Wochenende im Juli fanden in Bad Homburg die Hessischen Meisterschaften der U16 und U20 statt. Mit am Start war auch Jonathan Wirths von der LG Mörfelden- Walldorf. Der 17jährige Mörfelder startete in den Disziplinen Drei- und Hochsprung, wo er sich in der Meldeliste jeweils im Mittelfeld aufhielt. Der Kontakt nach vorne war aber aufgrund seiner starken, vorherigen Wettkämpfe hergestellt.
Am sonnigen Samstagmorgen ging es direkt mit dem Dreisprung los. Jonathan zeigte solide erste vier Versuche. Mit dem weitesten Versuch befand er sich allerdings "nur" auf Platz vier der Konkurrenz. "Für Platz drei musste schon eine neue Bestleistung her“, sagte Jonathans Trainer Jens Engelmann. Und Jonathan bestätigte diese Aussage in Durchgang fünf eindrucksvoll. Er pulverisierte seine alte Bestleistung nicht nur, sondern schob sich mit 12,34m auf den Bronzerang, von dem er auch nicht mehr verdrängt werden konnte. Jonathan gewinnt damit seine erste Einzelmedaille bei Hessischen Meisterschaften.


Weiter ging es dann im Hochsprung. Auch hier hat das Training angedeutet, dass es hoch hinausgehen könnte. Doch was Jonathan dann zeigte, war sensationell. In einem hochspannenden Wettkampf benötigte Jonathan zwar bereits bei der zweiten Höhe von 1,75m alle drei Versuche, um dann letztendlich doch im Geschäft zu bleiben. Die nächste Höhe 1,78m bedeutete schon Bestleistung für den 1,77(!!!)m großen Athleten. Und er meisterte diese direkt im ersten Versuch und kämpfte mit 5 weiteren Springern weiter um die Medaillen. Die nächste aufgelegte Höhe von 1,81m ging Jonathan selbstbewusst an und zeigte den bisher besten Sprung seiner Karriere. Im ersten Versuch übersprang er deutlich die 1,81m und verschaffte sich erneut eine gute Ausgangssituation. Doch auch die anderen 5 Konkurrenten sprangen ebenfalls über diese Höhe. 1,84m wurden aufgelegt, 8cm höher als die alte Bestleistung, 7cm über Körperhöhe. Doch bereits der erste Versuch deutete an, dass auch diese Höhe machbar ist. Jonathan lief ein zweites Mal an, sprang ab und überquerte die Latte. Diese wackelte bedrohlich, blieb aber auf den Aufliegern liegen. Riesenfreude bei Trainer und Athlet und eine hart erkämpfte Bronzemedaille. Die 1,87m – die Höhe die der Hessen- und der Vizehessenmeister gesprungen sind – waren dann nicht mehr drin. "Das war ganz schön krass. Der Kopf hat auf einmal nicht mehr mitgemacht. Wenn die Latte so 10cm über dem Kopf hängt. Aber ich bin mehr als zufrieden!", resümierte Jonathan strahlend seinen Wettkampf.

Nächste Veranstaltung

29. März

6-Stundenlauf

Terminkalender
22.02. 16:00 Uhr - Nordic Walking
25.02. 17:00 Uhr - KInder bis 11 Jahre
25.02. 17:00 Uhr - Jugend bis 15 Jahre
25.02. 18:45 Uhr - Langstreckenlauf
26.02. 16:00 Uhr - Nordic Walking
Sponsoren
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