Die jüngsten Trainingseindrücke im Stabhochsprung von Zehnkämpfer Jonas Klink gaben seinem Trainerteam Anlass, ihm zum Ende der Sommersaison noch eine Wettkampfgelegenheit zur Leistungsbestätigung zu bieten. So wurden diverse Ausschreibungs-Apps studiert um abschließend die Navigationsgeräte für vergangenen Samstag auf das pfälzische Limburgerhof (pfälzisch: „Limbim“) zu programmieren, wo das dortige Einladungssportfest alle zur Zweckerfüllung nötigen Voraussetzungen (Wetter, Wettkampfstätte, Atmosphäre) bot. Zusammen mit LG-Rekordler Jonatan Wirths, der allerdings aufgrund einer noch nicht vollständig auskurierten Krankheit nicht im Vollbesitz seiner Kräfte war, sollte Jonas den Wettkampf bestimmen. Angereist mit einer Bestleistung von 3.25m aus 2005 entschied er sich nach einem soliden Einspringen für eine Anfangshöhe von 3.20m, die er auch auf Anhieb souverän meisterte. Auch die folgenden 3.40m meisterte er im ersten Versuch, sodass er daraufhin an 3.50m anging, eine Höhe, die für ihn eine neue Dimension bedeutete. Aufgrund der erstmaligen Umsetzung eines technischen Details schwang er sich unerwartet deutlich über diese Höhe und damit in eine bisher unbekannte Sphäre. Auch die folgenden – zwar gerissenen – 3.60m zeigten, dass Jonas auf dem besten Weg ist, die Zehnkampf-Tradition der LG in Zukunft fortzusetzen.
Jonathan Wirths entschied sich aufgrund seiner physischen Verfassung lediglich zu einem Wettkampftraining aus stark verkürztem Anlauf. Er ließ es sich jedoch nicht nehmen, als Sieger der Veranstaltung auch den internen LG-Vergleich für sich zu entscheiden. Er übersprang aus sechs Schritten Anlauf mit 3.60m eben 10cm mehr als sein aufstrebender Vereinskollege und grüßte somit von der Spitze der Ergebnisliste.
