Im Rahmen der sechsten Auflage des „Frankfurter Wintercups“ starteten über 600 Athletinnen und Athleten mit über 1000 Starts in der schon legendären Leichtathletik-Halle am Bundesstützpunkt Frankfurt-Kalbach in die Hallensaison. Auch fünf Starterinnen der LG Mörfelden-Walldorf wollten sich einem ersten Wettkampftest zu Beginn der kurzen Hallensaison unterziehen. Als jüngste Doppelstädterin und gleich in drei Disziplinen am Start war Nisa Karabulut (U14) zwar noch sichtlich beeindruckt von den für sie noch ungewohnten Rahmenbedingungen. Doch mit neuer Bestzeit über 60m (10,01sec) und dem nach schwerem Sturz im vergangenen Sommer nunmehr offensichtlich überwundenen Hürdentrauma (60m Hü in 13,31sec) konnte sich Nisa gut auf die technischen Abläufe konzentrieren, lediglich über die 800m blieb sie deutlich unter ihren Möglichkeiten. Zum ersten Mal über die 60m gingen Chris Malak (Männer) und Jorden Mercer (U18) an den Start. Chris als absoluter Leichtathletik-Neuling (seit September im Training) konnte trotz massiver Trainings-Einschränkungen aufgrund eines Schienbeinkantensyndroms mit 7,66sec ein so nicht erwartetes Ergebnis erzielen. Jordon blieb mit seinen 8,21 sec im Bereich der Erwartungen der Coaches. Damian Rychlicki (U20) gelang es schließlich im Vorlauf, seine bereits im Dezember aufgestellte Bestzeit aus Stadtallendorf noch einmal um neun hundertstel Sekunden auf 7,34 sec zu senken, was ihm im 36er-Feld einen Platz im B-Finale bescherte. Dort bestätigte er sein neues Leistungsniveau mit 7,35 sec, was ihm den insgesamt 12. Platz in einem sehr engen und qualitativ hochwertigen Feld einbrachte. Sein Blick ist nun auf die hessische Jugendmeisterschaft am 24./25. Januar ebenfalls in Frankfurt-Kalbach gerichtet, wo Damian durchaus in der Lage sein sollte, die neuen Trainingsimpulse ein weiteres Mal in eine verbesserte Zeit umzusetzen. Laura Brandner war es nach langer Wettkampfpause vorbehalten, die LG-Fahne im Stabhochsprung hochzuhalten. Mit erfreulicherweise übersprungenen 2.40m konnte sie bis auf 10cm an ihrer Hallenbestleistung von 2024 heranspringen. Mit etwas mehr Trainingskonstanz dürfte sie in der Sommersaison vorsichtig in Richtung persönlicher Bestleistung (2.60m) schielen.
Rychlicki schaltet im Sprint einen Gang hoch
- Beitrags-Autor:Hans Hormel
- Beitrag veröffentlicht:13. Januar 2026
- Beitrags-Kategorie:Allgemein
