Das gab es noch nie in der 47jährigen Geschichte des Mörfelder Halbmarathons: Bereits fünf Wochen vor dem Lauf waren alle 480 Startplätze ausgebucht. Über Warteliste und Stornierungen konnte dann noch für über 70 Interessierte ein Start ermöglicht werden. Dann mussten sich einige Zuschauer schon die Augen reiben, als sich vielen Läuferinnen und Läufer auf der Laufbahn im Mörfelder SKV-Waldstadion nach dem Startschuss in Bewegung setzten. Es dauerte über zwei Minuten, bis die letzten Teilnehmenden über die Startlinie liefen.
Bestzeiten waren bei dem zeitweisen Regen und aufgeweichtem Boden nicht erwarten. Dennoch bewältigte der Gesamt-Sieger Andrew Sears, der in London lebt, die 21,1 km lange Strecke in sehr guten 1:16:21 Std. Nur eine Minute später erreichte Matthias Habenstein als Zweiter das Ziel. Er startete für das SKV Team Möwathon und ist damit der erste Läufer, der diese Top-Platzierung für die SKV Mörfelden in der Geschichte dieses Halbmarathons erreichte. Der zweitschnellste aus Mörfelden-Walldorf war Alessio Magon mit 1:29:19 Std., der für die heimische LG startet und schnellster bei der Wertung für die Kreismeisterschaften des Leichtathletik-Kreises Groß-Gerau wurde.
Bei Frauen siegte Nina Heidemann aus Viernheim in 1:24:07 Std. Die schnellsten Läuferinnen aus Mörfelden-Walldorf waren Sandra Strak mit 1:39:56 Std. und Julia Günther mit 1:43:29 Std., die beide für das Team Möwathlon starteten.
Es gab auch eine Mannschaftswertung, bei der insgesamt 15 Mannschaften – je drei Männer bzw. drei Frauen – in die Wertung kamen. Das Team Möwathlon war mit drei Mannschaften dabei und gewann bei den Männern und Frauen. Die Mannschaft der LG Mörfelden-Walldorf wurde bei den Männern vierte.
„Vielen Dank für die tolle und liebevolle Organisation für den Halbmarathon. Ich laufe schon über 10 Jahre beim Mörfelder Halbmarathon mit und hatte auch dieses Mal wieder viel Spaß.“
schrieb eine Teilnehmerin aus Flörsheim danach per Mail an den Veranstalter. Das Lob gilt den über 40 Helferinnen und Helfer, die auf der Strecke im Wald, im Zielbereich und Sportlerheim für ein perfektes Rennen und das Wohl der Teilnehmenden sorgen.
