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Karla Foos fliegt zu Bronze

Die August-Schärttner-Halle zu Hanau war der Schauplatz der Hessischen Hallenmeisterschaften der Altersklasse U20. Im Trio gemeldet im Duo angereist, aufgrund einer kurzfristigen Erkrankung der amtierenden Freiluft-U20-Landesmeiterschaften Maren Foos machten sich Laura Brandner und Karla Foos zu zweit auf in die Goldschmiede-Stadt. Auch in Hanau praktizierte der Hessische Leichtathletik-Verband ein strenges Hygieneprotokoll im Sinne aller Beteiligten. Laura Brandner haderte im Einspringen mit massiven Anlaufproblemen. Die extreme Härte des in Hanau frisch verlegten neuen Bodens verunsicherten sie, konnte sie noch am letzten Wochenende bei den Meisterschaften der Frauen in Frankfurt-Kalbach sehr sichere Anläufe produzieren. Mit aller Konzentration und Mut gelang es ihr dennoch die Anfangshöhe von 2.10m zu meistern. Daraufhin ließ sie auch die Latte bei 2.30m im ersten Versuch liegen. Bei den darauffolgenden 2.40m waren aufgrund der vielen Anläufe im Einspringen dann die Körner verschossen. Karla Foos, die eigentlich der Altersklasse U18 angehört, startete in der höheren Altersklasse ohne Furcht und Tadel. Souverän meisterte sie ihre Anfangshöhe von 2.30m, so hoch war Karla bisher in noch keinen Wettkampf eingestiegen. Nach einem knapp gerissenen ersten Versuch über 2.40m gelang es ihr im zweiten Versuch, eine vollständige Drehung und ein früheres Lösen der linken Hand vom Stab zu realisieren. Die Folge: Klar drüber! Schon das waren 10 cm mehr als bei ihrer U18-Landesmeisterschaft vor einer Woche. Beflügelt davon schraubte sich Karla, mit einer größeren Griffhöhe gleich im ersten Versuch über 2.50m und damit zur Einstellung ihrer persönlichen Bestleistung. Bei 2.60m war der erste Versuch knapp, in den beiden letzten Versuche wechselte sie noch einmal auf einen längeren und härteren Stab, was an diesem Tag noch nicht fruchtete. Jedoch konnte sich Karla erfreulicherweise hinter Siegerin Milena Sackewitz (2.90m/TSV Kirchhain) und Rieke Thomas (2.80m/TSV Friedberg Fauerbach) auf dem Bronzerang einreihen, sodass ihr nach Silber bei den U18-Meisterschaften erneut der Zutritt zum Podest geebnet war. Für den weiblichen Teil der Trainingsgruppe Stab ist damit die kurze Hallensaison schon wieder Geschichte, die zweite harte Trainingsphase für die Sommersaison mit dem Ostertrainingslager in Paderborn als Höhepunkt beginnt in Kürze. Jonathan Wirths wird sich noch bei den Süddeutschen Meisterschaften am 6.2. in Frankfurt-Kalbach der Konkurrenz aus vier weiteren Bundesländern stellen. Vielleicht testet er sich hierfür noch einmal am nächsten Wochenende im Glaspalast zu Sindelfingen.

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